Parteireform: Zukunftsimpulse für die Parteiendemokratie

Ein Gemeinschaftsprojekt zu Parteireformen von Heinrich-Böll-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Progressiven Zentrum

Monthly Archives: September 2015

Blog Abgeordnete des Netzwerks Berlin informieren sich über Projektideen
29. September 2015 |

Auf Einladung des Netzwerks Berlin, einem Zusammenschluss von rund 40 Bundestagsabgeordneten der SPD, waren Dominic Schwickert und Hanno Burmester zu einer Hintergrundrunde in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft zu Gast.




Blog Parteireform-Roundtable mit Bundesspitzen der politischen Jugendorganisationen Lisa Ruppel
Datum der Veranstaltung: 17. September 2015 | Berlin

Nach fast einem Jahr Arbeit zur Zukunft der Parteien gab es viele Ergebnisse und Thesen unseres Parteireform-Projektes zu diskutieren. In Kurzform: Der ständige Wandel unserer Gesellschaft muss von den Parteien in viel stärkerem Maße aufgegriffen werden. Nur wie?! Und wer soll das am Ende des Tages tun? Neben vielen innovativ denkenden aktuellen ParteifunktionärInnen und -gestalterInnen, wird es vor allem der politische Nachwuchs sein, der sich dieser Aufgabe annehmen darf und muss.




Blog Präsentation der Projektergebnisse am 17. September 2015 Hanno Burmester | Philipp Sälhoff | Marie Wachinger
Datum der Veranstaltung: 17. September 2015 | Berlin

Die Frage der Revitalisierung von Parteien stellt sich für alle politischen Strömungen. Vor diesem Hintergrund haben der Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftungen, die Konrad-Adenauer-Stiftung und das Progressive Zentrum im September 2014 gemeinsam das überparteiliche Projekt „Legitimation und Selbstwirksamkeit: Zukunftsimpulse für die Parteiendemokratie“ initiiert. Heute wurden in Berlin Projektergebnisse und -website im Rahmen eines Pressefrühstücks der Öffentlichkeit vorgestellt.





Die Partei 2025 – Impulse für zukunftsfähige politische Parteien Hanno Burmester | Philipp Sälhoff | Marie Wachinger
17. September 2015 |

Dieser Text ist hervorgegangen aus dem Projekt „Legitimation und Selbstwirksamkeit: Zukunftsimpulse für die Parteiendemokratie“, das gemeinsam von der Heinrich-Böll-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Progressiven Zentrum getragen worden ist.

Die vorliegende Studie sammelt unterschiedliche Ideen und Ansätze für erfolgreiche Parteireform. Die einzelnen Maßnahmen und Beispiele spiegeln dabei nicht unbedingt die Meinung der einzelnen Autoren und Projektträger wider.

Zum Download der vollständigen Studie

Zum Download des zusammenfassenden Policy Briefs

Zum Download der Handout-Version der Studie





Agil, vielfältig, innovativ – Fünf Zukunftsimpulse für politische Parteien Hanno Burmester
17. September 2015 |

Parteien bleiben unverzichtbar. In einer zunehmend komplexen und fragmentierten Gesellschaft sind sie wichtig, um Jung und Alt, Arm und Reich, Stadt und Land, Einwohner mit und ohne Migrationshintergrund oder deutsche Staatsbürgerschaft in einem produktiven Miteinander halten zu können. Die Debatten, die sie unter- und miteinander führen, sind Orientierungspunkte für die Entwicklung unserer Gesellschaft.

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Innovationskatalog für die zukunftsfähige Partei Projektgruppe "Legitimation und Selbstwirksamkeit"
17. September 2015 |

Dieser Innovationskatalog sammelt die Maßnahmenideen des Projekts „Legitimation und Selbstwirksamkeit. Zukunftsimpulse für die Parteiendemokratie“. Er dient als Inspirationsquelle und verdeutlicht: es gibt viele gute Ideen für zukunftsfähige Parteien.

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It’s a Man’s World – Frauen in Parteien als strategisches Zukunftsthema Laura-Kristine Krause | Jessica Dedic
17. September 2015 |

„Frauenförderung“ in Parteien wird meist normativ betrachtet: Die gerechte Berücksichtigung von Frauen ist wichtig für die Glaubwürdigkeit von Parteien als zentrale Organisationen unse- res politischen Systems. Dabei wird verkannt, dass die Förderung von Frauen auch strategisch geboten ist: Sie werden in der Politik gebraucht – als Funktionärinnen, Mandatsträgerinnen, Im- pulsgeberinnen und Wählerinnen. Für den niedrigen Anteil von Frauen unter Parteimitgliedern gibt es vielfältige Gründe. Parteien sind weniger attraktiv für Frauen, weil sie vornehmlich auf männlich geprägten Organisationsstrukturen basieren. Hinzu kommen Faktoren wie Vereinbarkeit von Engagement, Familie und Beruf und schwächer ausgeprägte Netzwerke von Frauen in der Politik. Damit Parteien sich als Organisationen an beiden Geschlechtern ausrichten, ist also kultureller Wandel vonnöten. Wir formulieren Vorschläge, wie Parteien dieses Zukunftsthema auch jenseits explizit gleichstellungspolitischer Maßnahmen angehen können.

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Parteikultur – Ideen für Parteireform abseits von Satzungs- und Gesetzesänderung Hanno Burmester | Regina Michalik
17. September 2015 |

Wer Parteien attraktiver machen möchte, muss an ihre Kultur ran. Ebenso wichtig wie zeitge- mäße Satzungstexte ist der alltägliche Umgang der Parteimitglieder miteinander, die Qualität der Zusammenarbeit, die Offenheit für Neue und Neues, die Fähigkeit zur fairen Debatte und die Bereitschaft zur reflektierten Führung. Wir vertreten die These, dass Parteien eine Kultur der Offenheit, der Neugier und der Lernbereitschaft brauchen, um zukunftsfähig zu sein. Nur wenn Parteien hier ansetzen und Kultur als elementares Thema für die eigene Zukunftsfähigkeit erkennen, kann Parteiarbeit wieder das machen, was ihr in Augen der meisten Politikinteressierten heute fehlt: Spaß.

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Stupser für eine zukunftsfähige Partei – Wie Nudging Innovationen in Parteiorganisationen befördern kann Hanno Burmester | Philipp Sälhoff | Marie Wachinger
17. September 2015 |

Immer mehr Regierungen nutzen das verhaltenswissenschaftlich fundierte Nudging-Konzept, um exekutives Handeln wirksamer auszugestalten. Gerade in Deutschland findet das viele Kritiker. Dabei lenkt die tendenziell auf die Nachteile des Ansatzes fokussierte Debatte von seinen potenziellen Vorteilen ab. Nudging birgt bei verantwortungsvollem Umgang Innovationschancen auch abseits von staatlichem Handeln. In diesem Policy Brief werben wir für Nudging als Ansatz, der es Parteiorganisationen ermöglichen kann, ihre Strukturen und Angebote wirksamer als bislang zu modernisieren. Im Mindesten ist der Ansatz ein hervorragendes Analyseraster für eine systematische Bestandsaufnahme und gezielte Weiterentwicklung von Parteiorganisationen.

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Mehr als nur Plakate kleben – Warum Parteien eine Mitgliederstrategie brauchen Hanno Burmester | Laura-Kristine Krause
17. September 2015 |

Mitglieder sind die wertvollste Ressource einer Partei. Um ihr gerecht zu werden, sollten Parteien einen anderen strategischen Umgang mit ihr pflegen: anstatt das Thema vor allem quantitativ zu betrachten, sollten sie sich verstärkt auf die qualitative Entwicklung der Mitgliedschaft konzentrieren. Dazu gehört vor allem eine genauere Kenntnis über die Wünsche, Bedürfnisse und Fähigkeiten bestehender und potenzieller Mitglieder, der strategische Fokus auf den Ausbau der Diversität in den Reihen der Mitgliedschaft und der Ausbau passgenauer Angebote für unterschiedliche Mitgliedertypen. Unabdingbar bleibt eine begeisternde, von der Konkurrenz abgrenzbare politische Vision. Sie ermöglicht als „ideologische Klammer“ Einheit in Vielfalt.

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